Theater 2007 - Wie gut dass es die Rosl gibt


Nach einer einjährigen Spielpause wurde im Jahr 2007 ein Schwank von Jürgen Schuster ( eigentlich „Der sündige Lindnerhof“ ) gewählt. Das Bühnenspiel, welches erstmals 4 Akte beinhaltete, wurde am  21./22. April und am 28./29. April 2007 vorgeführt.

Inhaltsangabe:

Bauer Max Lindner bewirtschaftet mit seiner Frau Anastasia, dem Knecht Hans und der Magd Rosl den ansehnlichen Hof. Mit auf dem Anwesen wohnt die gemeinsame Tochter Uschi, die jedoch in der Stadt ihrem Beruf nachgeht. Dies alles klingt zwar recht idyllisch, doch in dieser Konstellation steckt mächtig Pulver. Der Bauer und seine Gattin haben es sich schon fast zum Sport gemacht, sich Wortgefechte zu liefern, denn in ihren vielen Ehejahren hat sich einiges aufgestaut.

Nicht minder gesprächsfreudig ist auch die Magd Rosl, die in ihrer hinreißend naiven Art vor allem versucht, den Knecht Hans von ihren weiblichen Reizen zu überzeugen. Doch Hans, in seiner gemütlichen Art, ist nicht so sehr an der Liebe, sondern eher an Ackerbau, Viehzucht und Bier trinken interessiert. Tochter Uschi ist da schon besser dran: sie hat bereits ihren Fisch an der Angel, nämlich den Landmaschinenvertreter Harry Egger.

Doch der sprichwörtliche Haken liegt darin, daß ihre Eltern davon nicht die leiseste Ahnung haben.In ihrer Verzweiflung vertraut sie sich Rosl an, die natürlich verspricht, ihr in jeder Hinsicht zur Seite zu stehen, unter der Voraussetzung, daß Uschi sie in ihrer Vorgehensweise mit Hans unterstützt. Somit wäre man der heilen Welt ja schon ein Stück näher, doch wie immer, kommt es anders als man denkt.

Die Pfarrgemeinderätin Maria Steininger bringt nämlich durch ihren Besuch einen Stein ins Rollen, der im Chaos endet. Sie kündigt nämlich die Ankunft des neuen Priesters, Josef Egger, an, der sich zunächst inkognito in seiner Gemeinde umsehen will. Man bringt ihn bei den Lindners unter, da sie ja schon des öfteren Urlaubsgäste beherbergt haben. Max, Anastasia und Maria sind sich bewußt, daß keiner etwas über dessen Identität erfahren darf. Einziges Problem: er kommt bereits am nächsten Tag und keiner weiß, wie er aussieht.

Doch die Probleme sind damit noch nicht ausgeschöpft; denn Uschi, die bereits ihren Harry auf den Hof bestellt hat, muß kurzfristig mit ihrer Mutter auf zwei Familienfeste fahren. Dies bedeutet: Bauer Lindner ist nun allein mit einer ausgesprochen neugierigen Magd, die natürlich bald auf die heiße Fährte des Priesters kommt; des Weiteren müssen beide, nachdem Rosl ihm auch von seinem künftigen Schwiegersohn erzählt, diese beiden Herren, die zum Überfluß auch beide Egger heißen, auseinanderhalten.

Daß dies nicht gut gehen kann ist vorprogrammiert, vor allem da Rosl ja auch noch ihren Hans mit allen möglichen und unmöglichen Vorgehensweisen vor den Altar bringen will. Als Uschi und Anastasia wieder auf den Hof zurückkehren, finden sie ein heilloses Durcheinander vor, in das sie sich nätürlich sofort mit verstricken. Es bleibt nun Rosls Aufgabe, einen kühlen Kopf zu bewahren und alles wieder ins rechte Lot zu rücken.

Besetzung:

Max Lindner

Horst Reuther

Anastasia Lindner

Katja Kraus

Uschi Lindner

Judith Will

Rosl Speckinger

Karina Hofmann

Hans Wagner

Peter Reidelbach

Maria Steininger

Evi Reuther

Harry Egger

Matthias Hofmann

Josef Egger

Thomas Schwab

Suche | Seitenübersicht | (c) Verein zur Förderung des örtlichen Brauchtums Albertshofen e.V. | Impressum | Kontakt | Intern | Datenschutzerklärung